Pratsch

2223 Hohenruppersdorf, Milchhausstrasse 5 
20 Hektar, Weiß/Rot: 80%/20%

Stefan Pratsch scheint seine Begeisterung um den Bioweinbau mit schierer Leichtigkeit auf seine Endprodukte zu übertragen. Die Weingärten danken ihm dies durch herausragende Qualitäten. Erstaunlich, in welch großen Mengen er dieses hohe Niveau halten kann. So ist es auch sehr bemerkenswert, wie es gelingt, einen derart eindrucksvollen Exportmarkt aufzubauen. Nahezu die gesamte Erntemenge geht weltweit ins Ausland. So werden zum Beispiel fast alle der 100.000 Flaschen von dem herzhaft frischen Rosé nach USA und Skandinavien exportiert. Der Grüne Veltliner steht dem um nichts nach. Zweifelsohne hat Pratsch ein goldenes Händchen für die Veltlinerherstellung. Neben dem klassischen DAC wartet er mit seinen Lagenveltlinern mit fein differenzierten, bodenbedingten Unterschieden auf. Sein neuestes Veltlinerexperiment  von der Riede Steinberg, der Grüne Veltliner ?Erdverbunden? ist die große Überraschung. Dieser Naturwein überzeugt schon jetzt mit einer herrlich reintönigen Apfelfrucht. Die beiden Sauvignons in ihrer feinen Art spielen neben dem Veltliner die zweitwichtigste Rolle. Auch der Riesling ist unbedingt zu erwähnen. Er zeigt sich mit prägnanter Marillenfrucht und schöner Komplexität. Von den Roten ist der Zweigelt mit ausgeprägter fruchtiger Kirschform und der St. Laurent das Gegenstück in Brombeervariante. Den Gipfel aber schießt sicher der Baron Jahrgang 2012 ab, dem man seinen Geburtsort im Weinviertel ob seiner Dichtheit und Mächtigkeit sicher nicht zutraut.

Quelle: Vinaria Weinguide

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